Spreewald-Schule, Tempelhof - Schöneberg
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Spielgruppe: 22 Schüler der Klasse 4 b 


Leitung:   Katalin Sofalvi, Envere Muslic

Fotos: Karl-Heinz Franzen  


Titel des Stückes

Frau Holle 

Inhalt
Frau Holle braucht Hilfe bei der Arbeit. Die beiden Schwestern Goldmarie und  Pechmarie helfen ihr. Und wer Frau Holle hilft, bekommt, was er verdient: das Gute oder das Schlechte, das Glück oder das Pech.  Wem wird wohl das Glück zuteil wird?

Die moderne Inszenierung des  klassischen Märchens der Brüder Grimm, dominiert von beindruckenden Tanzformationen und eindringlichen Klängen, lässt den Zuschauer in eine stimmungsvolle, bilderreiche Märchenwelt abtauchen.

Erarbeitung
Die Klasse zeigte großes Interesse an Bewegung und Tanz. Daraufhin arbeiteten wir in den ersten Wochen mit der Martha Graham Tanztechnik, die auf Anspannung-Entspannung basiert. Nach der Stückauswahl arbeiteten wir an großen Bildern wie: Die Wiese, Der Apfelbaum, Die Schneeflocken. Auf der Grundlage der Graham Technik ließen wir diese Bilder gemeinsam mit den Kindern rein körperlich, ohne Bühnenelemente entstehen. In dieser Phase entschieden wir, welche Kinder die Hauptrollen bekommen.

Mit Hilfe ihrer Musiklehrerin Frau Ewert entwickelten die Kinder zu den Bilder einen Soundteppich, der dann von den Kindern selbst bei jeder Aufführung live eingespielt wurde. Am Ende hatten die Kinder noch Ideen für einen Rosengarten, in dem sich die Pechmarie an den Dornen den Finger stach. Diese Szene wurde nachträglich in die Inszenierung eingebaut.
Die strenge körperliche Arbeit und die anspruchsvollen Choreographien brachten eine konzentrierte Arbeitshaltung in die Gruppe.
Die Kinder trugen schwarze, sehr einfache Kostüme, sie waren Teil eines großen Bildes, in dem jedes eine tragende Rolle hatte.
Die Wiederholung der großen Bilder wie Wiese, Apfelbaum oder Brunnen brachten einen guten Rhythmus in die gesamte Inszenierung.
Das Stück strahlte durch die Musik und die Choreographien eine melancholische Stimmung aus, die die Zuschauer bezauberte.