Das Neuköllner Theatertreffen der Grundschulen

 

Das Neuköllner Theatertreffen der Grundschulen stützt sich auf zwei Säulen:

Zum einen werden wie in den vergangenen 20 Jahren auch gelungene oder interessante Produktionen von Grundschulen gezeigt, die auf großen Bühnen gezeigt werden können und die auch für ein großes Publikum von Interesse sind. Hierfür stehen der Heimathafen Neukölln, der kleine und große Saal des Gemeinschaftshauses und der Theatersaal der Lisa-Tetzner-Schule zur Verfügung. Für diese Aufführungen wird gezielt geworben. Der Eintrittspreis für diese Veranstaltungen beträgt 1,50 Euro.

 

Zum Theaterlabor des Neuköllner Theatertreffens werden Gruppen eingeladen, die gern auch einmal außerhalb der Schulöffentlichkeit auftreten wollen, die dies aber in einem geschützteren Raum tun wollen oder aber solche, die an einer stärkeren Reflexion ihrer Arbeit interessiert sind.In Arbeitsgruppen werden hier immer drei Gruppen zusammengefasst, die an einem Tag das Labor. Das Theaterlabor ist kostenlos. Es umfasst etwa einen Zeitraum von 9.00 Uhr bis maximal 15.00 Uhr. Zuschauer sind nur die Mitglieder der beiden anderen Gruppen. Deshalb wird für die Theaterlabore auch nicht geworben. Gemäß der Ausschreibung können sich Gruppen für einen Labortag gezielt bewerben.

 

 

Zur Struktur des Theaterlabors

 

Grundelemente: Aufführung, Gespräche zu den Stücken, Workshops.

 

Für die Aufführungen finden keine Proben am Vortag statt!

 

Die Gruppen haben vielmehr ca. 50 Minuten Zeit, sich auf der Bühne einzurichten und Absprachen mit den Technikern zu treffen. Das führt zu eingeschränkten Möglichkeiten der Lichtdramaturgie. Durch die eingeschränkte Vorbereitungszeit können die Gruppen nur bedingt proben. Vielmehr handelt es sich um eine Einrichtungszeit. Allerdings lässt sich von der Technik durch einen möglichst differenzierten Wunschkatalog im Vorfeld vieles vorbereiten.

 

Es können auch repräsentative Ausschnitte aus dem Stück gezeigt werden. Insofern hat das Theaterlabor auch einen Arbeitscharakter. Zu den Aufführungen wird es dann gezielte Gespräche geben, die auf der Grundlage eines Beobachtungskataloges geführt werden, den die Gruppen schon im Vorfeld erhalten.

Außerdem werden für die Gruppen, die gerade nicht damit beschäftigt sind, ihr Stück einzurichten, kleine Workshops durchgeführt.

 

Die Stücke für die Laborkonzeption dürfen 40 Minuten nicht überschreiten. Bei einer Netto- Besprechungszeit von 10 – max. 15 Minuten können die Stücke nicht länger als 40 Minuten sein.

 

Daraus ergibt sich folgender Ablauf:

 

Achtung: Unbedingt pünktlicher Beginn

8.45 Uhr

Ankunft aller Gruppen
Gruppe 1 Einrichtung und Probe
Gruppe 2 und 3 Workshop

10.00 Uhr

Gruppe 1 Aufführung und Nachbesprechung

11.00 Uhr

Gruppe 2 Probe
Gruppe 1 und 3 Workshop

12.00 Uhr

Gruppe 2 Aufführung und Nachbesprechung
13.00 Uhr
Gruppe 3 Probe
Gruppe 1 und 2 Workshop

14.00 Uhr

Gruppe 3 Aufführung
Nachbesprechung und abschließende Auswertung
15.00 Uhr Schluss

 

Die Workshops laufen maximal 45 Minuten, sodass sich ca. 15 Minuten lange Pausen ergeben, die zum Essen und Pausieren genutzt werden können. Die Workshops werden gruppenweise durchgeführt. Dadurch fallen zeitraubende Kennenlernrituale weg und die Gruppen können gleich in die angestrebte Workshoparbeit eintreten.